Der harte Alltag eines Self Publishers

Hallo und herzlich willkommen in der Romanwerkstatt. Der Tag neigt sich schon langsam dem Ende zu, während ich an meinem Schreibtisch sitze und mir ein paar Gedanken über die letzten Tage mache, die ich größten Teils meinem Baby und natürlich auch meinem Mann gewidmet habe. Das Schreiben kommt in dieser Zeit meistens zu kurz, was mich natürlich recht traurig stimmt, aber einfach gerade nicht zu ändern ist.
Aber während ich meine Zeit mit so unkreativen Tätigkeiten, wie Windeln wechseln, das Baby füttern und bespaßen (das nimmt wirklich seeehr viel Zeit in Anspruch!), einkaufen, Wäsche waschen, putzen usw. verbringe, versuche ich ganz nebenbei mir jede Menge Gedanken zu machen, wie z.B. „Welche Zielgruppe liest meine Bücher?“, „Welche Möglichkeiten stehen mir vielleicht noch offen, meine Romane zu vermarkten?“ oder auch „Wie organisiere ich mich noch besser, um einfach mehr Zeit zum Schreiben zu haben, ohne meine Familie zu vernachlässigen?“.
Wer auf diese Fragen eine Antwort hat, immer her damit, ich bin sehr dankbar und offen für Tipps und Tricks, um als Autorin weiter zu kommen. Denn seien wir mal ehrlich. Nur weil man ein Buch geschrieben hat, verkauft es sich ja nicht von alleine. Und schließlich will man ja nicht jede Menge Energie, Leidenschaft und Durchhaltevermögen hineingesteckt haben, um jetzt aufzugeben. Aber das genau ist der Punkt, der es manchmal schon ganz schön hart macht. Die Sache mit dem nicht aufgeben und weiter durchhalten.
Gott sei Dank gibt es tolle Kollegen, wie z.B. Annika Bühnemann und Marcus Johanus, die einem immer wieder mit motivierenden Beiträgen in ihren Blogs genau über solche Phasen hinweghelfen. Ich danke euch von Herzen dafür, denn ohne euch wäre ich manchmal ganz schön verloren!
So versuche ich jetzt, jeden Abend mal ein kleines Viertelstündchen abzuzwacken, um ein paar Wörter aufs Papier zu zaubern. Denn so ein paar Minütchen, die tun nicht weh, aber der Schreiberseele gut. Und damit kommt man schließlich auch ein wenig weiter im Autorenalltag.

Liebe Grüße
Eure Tintenfee

Blitzeis und andere Hindernisse

Hallo liebe Besucher,
was für ein Wetterchen! Blitzeis in der Nacht, so dass die Straßen glatt sind wie selten und jetzt zieht noch ein ungemütlicher Nebel auf und hüllt mit seiner wabernden Suppe alles ein. Brrr!
Wie schön ist es da, gemütlich in der Romanwerkstatt zu hocken und nicht nach draußen zu müssen.
Da nutze ich doch *glatt* mal die Gelegenheit, euch von den aktuellen Projekten hier zu berichten (ha, Wortwitz!).
Derzeit schreibe ich an zwei Romanen. Das war so nicht geplant, aber weil mich eine Idee einfach übermannt hat, habe ich sie parallel aufgenommen. Das ist sehr spannend, denn während ein Romanprojekt sehr gut durchgeplant ist, habe ich für das zusätzliche Projekt gar keinen Plan (es hat mich ja auch einfach so überrascht). So weiß ich noch gar nicht wohin mich das zweite Projekt führt, habe aber beschlossen mich einfach mal darauf einzulassen. Es ist zwar etwas anstrengend, gedanklich zwischen zwei Projekten hin und her zu springen, aber auch irgendwie erfrischend. Wenn man sich am ersten Roman festgebissen hat und nicht weiterkommt, kann man am zweiten Roman weiterarbeiten und plötzlich kommen einem wieder Ideen für den ersten Roman.
Nebenbei plane ich ein professionelles Fotoshooting für meine Autorenfotos. Ein erstes Gespräch mit meiner Fotografin hat schon stattgefunden, nun muss ich mir Gedanken über Outfit, Location und Präsentation machen. Wenn der Frühling da ist, soll es losgehen.
Zusätzlich wird es auf Facebook zum Valentinstag meine erste Verlosung eines romantischen Überraschungspaketes geben. Erst dachte ich, das ist in fünf Minuten organisiert, aber dann musste ich feststellen, dass es doch ein wenig Zeit braucht, um so ein romantisches Paketchen zusammenzustellen.
Es gibt also jede Menge Arbeit!
Wer von euch wissen möchte, wie alles weitergeht, der hat die Möglichkeit, mir per Mail zu folgen. Ich würde mich auf jeden Fall über viele Besucher in der Romanwerkstatt freuen.
Ich wünsche euch noch ein unfallfreies und entspanntes Wochenende!

Eure Tintenfee

Mama und Autorin gleichzeitig sein -funktioniert das?

Liebe Besucher der Romanwerkstatt,

heute werde ich mal ein Thema aufgreifen, dass euch ein bisschen hinter die Kulissen schauen lässt, denn es begleitet mich seit 6 Monaten und stellt mich auch immer wieder vor neue Herausforderungen. Wie schafft man es, Familie zu managen und gleichzeitig als kreativer Kopf die Tintenfeder übers Blatt zischen zu lassen? Es gibt eine recht einfache Antwort hierfür. Indem man seine bisherige Arbeitsweise einfach über Bord wirft und um Baby, Haushalt und was sonst noch dazu gehört drumherum arbeitet. Wie jetzt zum Beispiel. Der Kleine hat sich endlich dazu entschlossen, ein kleines Morgenschläfchen zu machen. Ein Minizeitfenster von einer halben bis ganzen Stunde öffnet sich und ich nutze es schnell, um einen Beitrag für die Romanwerkstatt zu verfassen. Oder eine Email für Marketingzwecke zu schreiben. Oder, oder, oder. Natürlich könnte ich jetzt auch Wäsche waschen, mit dem Staubsauger rumflitzen oder das Bad putzen. Aber das kann ich auch ehrlich gesagt mal gut ignorieren und auf später verschieben. Denn mit einem tipptopp geführten Haushalt komme ich ganz persönlich zu gar nichts mehr. Außer ich würde die Aufgaben die zum Schreiben dazugehören nachts um drei erledigen. Aber da will ich schlafen, wenn das Baby mich lässt. Man muss im Leben halt immer seine Prioritäten setzen, wenn man vorankommen will. Und das will ich. Denn mein Ziel ist es, eines Tages (ich hoffe nicht in allzu ferner Zeit) vom Schreiben leben zu können. Und dafür darf dann auch mal eine Staubfluse mehr in meiner Wohnung leben.

Herzliche Grüße
eure Tintenfee

Autorenseite & Romanwerkstatt wieder vereint

Ihr Lieben,

ein paar anstrengende Stunden liegen hinter mir, oder besser gesagt hinter meinem Mann und mir (denn ohne seine Hilfe hätte ich es überhaupt nicht geschafft), in denen wir in mühevoller Kleinarbeit eine neue Seite kreiert haben, auf der meine Autorenhomepage und auch die Romanwerkstatt ein Plätzchen finden.
Jetzt sieht alles hoffentlich ein wenig einheitlicher aus und ja – auch etwas romantischer – dem Genre des Liebesromans etwas entsprechender.
Dafür habe ich euch sogar ein bisschen namibianischen Himmel ins Headerbild gebastelt, den ich tatsächlich damals mitten in der Wüste stehend bei Sonnenaufgang fotografiert habe. Na, wenn das nicht romantisch ist!
Ich hoffe euch gefällt der neue Look und die Aufteilung. Und nachdem nun diese Mammutaufgabe geschafft ist, geht’s für mich wieder an den Schreibtisch um an Roman Nr. 3 weiterzuarbeiten.
Übrigens, wer mich gerne unterstützen mag, der darf gerne diese Seite und meine Arbeit als Autorin weiterempfehlen. Denn wir Autoren leben nun mal von den Lesern.
Ich wünsche euch eine wunderbare Woche.

Herzlichst

eure Tintenfee

Auf der Suche nach der Romantik

Hallo liebe Besucher,

kommt schnell in die Romanwerkstatt und schließt die Tür, bevor das trübe und regnerische Wetter sich mit hereinschleicht. Ich habe uns schon mal ein Feuerchen im Kamin gemacht und einen Tee gekocht. In so einer gemütlichen Atmosphäre lässt es sich doch gleich viel angenehmer plaudern.

In meinem letzten Post sprach ich davon, die Romanwerkstatt romantischer zu machen und ja, ich bin schon dabei dies in die Tat umzusetzen. Aber als ich über die Romantik nachdachte, viel mir auf, dass in meiner „echten Romanwerkstatt“, sprich meinem Büro, das absolute Chaos herrscht. Und das trägt bekanntlich nicht dazu bei, romantische Stimmungen einzufangen und weiterzugeben.

Also habe ich in den letzten Tagen beherzt angepackt und ein wenig Ordnung in die Dinge gebracht, während ich mich gedanklich weiterhin mit dem Thema „Romantik“ beschäftigt habe.

Aber was genau ist für uns denn eigentlich „romantisch“? Zuerst sind mir natürlich die gängigen Klischees eingefallen, wie z.B. Blumen, ein Liebesbrief, ein Dinner bei Kerzenschein oder auch ein Picknick im Grünen. Aber dann als ich etwas tiefer forschte, wurde mir bewusst, dass es meistens ja die kleinen und großen Überraschungen sind, die sich unser Liebster/unsere Liebste für uns erdacht hat und die uns unvermittelt denken oder sagen lassen: „Oh, das ist aber romantisch!“ Doch woran liegt es? Wahrscheinlich liegt es daran, dass man einfach die Liebe spürt, mit der diese Überraschung erdacht wurde.

Aber braucht es um zu lieben immer auch Romantik? Es gibt ja schließlich auch Menschen, die nicht so sehr den Hang zur Romantik haben und vielleicht eher praktisch veranlagt sind. Also muss dieser Weg ja auch funktionieren. Allerdings glaube ich, auch wenn das vielleicht in der Realität so funktionieren kann, in Liebesromanen würde es das definitiv nicht. Es würde einfach nicht authentisch wirken, der Leser würde keine Nähe zu den Protagonisten aufbauen können. Also lautet mein Credo: Ohne Romantik kommen wir auch nicht zu einem richtigen Liebesroman.
Daher wird weiter an der romantischen Ader in der Romanwerkstatt gefeilt. Sie wärmt das Herz, die Seele und ist gut fürs Gemüt.

Und damit es euch allen jetzt auch noch ein wenig romantischer ums Herz wird, hier noch ein kleines Zitat, welches aus Irland stammt:

„Nimm dir Zeit zu träumen, das ist der Weg zu den Sternen.“

In diesem Sinne „romantische“ Grüße von der Tintenfee